Auch in diesem Jahr beschäftigt die bevorstehende Popkomm wieder die Teilnehmer der Onlineumfrage vote/quote auf musikwoche.de. Und wieder provozierte die Frage, was sich die Teilnehmer von ihrem Besuch auf der Popkomm versprechen, kontroverse Antworten. Denn über 80 Prozent scheinen der zweiten Ausgabe der Berliner Popkomm noch sehr skeptisch gegenüber zu stehen, da sie wenig oder nichts erwarten. Damit klafft in diesem Jahr die Diskrepanz zwischen den Erwartungen und den bislang von der Popkomm vorgelegten Zahlen, die auf einen äußerst positiven Trend bei Standbuchungen und Besucherzahlen hindeuten, weiter auseinander denn je.
Über diesen Widerspruch wundert sich auch Margret Tausch, Geschäftsführerin des Firefox Musikverlags: „Es ist sehr verwunderlich, dass sich die meisten nichts oder wenig von der Popkomm versprechen, obwohl der reale Andrang doch so groß ist.“ Offenbar gehe es einigen Firmen noch zu gut, wenn sie auf die Messe gingen, dabei aber nichts erwarten und nur drei Tage feiern würden. Deswegen stellt sich Tausch offensiv hinter die Popkomm: „Ich erhoffe mir viele internationale Kontakte und interessante Gespräche. Im vergangenen Jahr hatte ich zumindest reichlich Gelegenheit dazu – und ich denke, dass es dieses Jahr noch besser wird.“
Diese Meinung teilen insgesamt 5,3 Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie betonen, dass die Berliner Popkomm seit der Debütausgabe im Jahr 2004 dazugelernt habe. Mehr als doppelt so viele – 12,6 Prozent – fühlen sich vor allem von der stärkeren internationalen Ausrichtung der Berliner Popkomm angesprochen und erhoffen sich einiges von der Musikmesse.
In der aktuellen Umfrage auf musikwoche.de können Sie wieder Ihre Meinung zu einem Branchenthema abgeben. Ein Klick genügt. Die aktuelle Frage zum Thema Bundestagswahl 2005 lautet: Welche Partei vertritt die Interessen der Musikbranche am besten?






