Nur auf ein „wahrscheinlich“ und „vielleicht“ wollten sich mehr als 60 Prozent der musikwoche-Leser festlegen, die online die Frage beantwortet haben, ob der umgestaltete Grand Prix Eurovision Erfolg haben werde. Nur 16,1 Prozent geben Jürgen Meier-Beer, dem verantwortlichen NDR-Unterhaltungschef, volle Rückendeckung und glauben, dass die neue Show gegen die Casting-Welle bestehen kann. Skeptisch sind 20 Prozent, die ohne Schlagermusik die Sendung scheitern sehen. Das stört Meier-Beer indes wenig und würde dieser Gruppe ein „Vaterlandsverräter!“ zurufen; so zumindest hat er zuletzt in einem Interview Dieter Thomas Heck bezeichnete, der sich ebenfalls gegen das neue Konzept ausgesprochen hatte. Komponist und Textdichter Kevin Lühmann stimmt Meier-Beer zu: „Die Änderungen der Regelungen werden auf jeden Fall zu einem höheren Bekanntheitsgrad der Veranstaltung führen.“ Georg Roth hingegen, Leiter des Q-Vertriebs, will nicht zuviel „Konzentrierung“ auf die Viva-Kriterien. „Das kann für den Grand Prix nicht gut sein.“
In unserer neuen Umfrage wollen wir von Ihnen wissen, welchen Stellenwert die Midem im Jahr 2004 hat. Stimmen Sie auf unserer Startseite www.musikwoche.de ab, oder schreiben Sie uns Ihre Meinung per [mailto:[email protected]@@@Mail].






