Das Urteil fällt klar aus: Über 90 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben nicht, dass die von der Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn angeregte Debatte eine Auswirkung auf das Programm der Radiosender haben wird. Die Schuld liege bei den Sendern selbst, meinen fast 70 Prozent, denn die deutsche Radiolandschaft sei gegen solche Aktionen resistent.
Dies bekräftigt auch Günter „Yogi“ Lauke, Geschäftsführer der Agentur LaukeMedia & music4U: „Von Frankfurt/Oder bis Wesel und von Flensburg bis Kiefersfelden wird uns flächendeckend immer nur die gleiche Einheitsscheiße angeboten.“ Provozierend fügt er hinzu: „Radiomacher, warum strengt ihr euch eigentlich so an? Baut doch in Berlin wieder so etwas wie eine ‚Reichsrundfunkkammer‘ auf! Die spielt dann 365/366 Tage im Jahr 24 Stunden lang bis zum Erbrechen immer die gleichen gerade aktuellen 40 Titel.“
Und auch der Glaube an die Durchsetzungsfähigkeit der Politik ist gering: 26,2 Prozent unterstellen den Abgeordneten, sie gäben ja doch lediglich „Lippenbekenntnisse“ ab.
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