Als die AG Denksport, eine unabhängige Vereinigung von Vertretern der Musikindustrie und der Medien, jüngst anregte, man möge doch bitte Popkomm und Echo-Verleihung zusammenlegen, sorgte dies für viel Aufsehen. musikwoche.de nahm den Vorschlag zum Anlass, um die Vor- und Nachteile einer etwaigen Zusammenlegung der beiden Veranstaltungen im Rahmen einer vote/quote-Umfrage zur Debatte zu stellen. Die Abstimmung ergab indes kein homogenes Bild. Zwar meinten 47,3 Prozent und damit knapp die Hälfte aller Teilnehmer, dass auch der Glanz des Echo der Musikmesse nicht weiterhelfen könne.
Aber immerhin stimmte auch rund ein Viertel (24,5 Prozent) aller User von www.musikwoche.de der These der AG Denksport zu: Sie befürworten die Zusammenführung der beiden Großereignisse, da dies die Außenwirkung von beiden Veranstaltungen maximieren könnte. Ähnlich argumentieren weitere 13,8 Prozent, die sich vor allem vom Echo-Glamour Vorteile versprechen. Bislang fehlt der Popkomm ein vergleichbares Event, wie es die Midem mit den Radio-NRJ-Awards und der Verleihung der Midem-Klassik-Preise gleich doppelt zu bieten hat.
Die Gegner einer Zusammenlegung sind indes in der Minderheit: Nur 14,4 Prozent sprachen sich explizit gegen eine Zusammenführung von Messe und Preisverleihung aus. Dies begründen sie mit dem Medienwirbel, für den zwei separate Ereignisse automatisch sorgen: Denn getrennt lenken Echo und Popkomm gleich zweimal im Jahr die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Branche.
In der aktuellen Umfrage auf musikwoche.de können Sie wieder Ihre Meinung zu einem Branchenthema abgeben. Ein Klick genügt. Das aktuelle Thema lautet: Ein Monat „Freitag ist Musiktag“- was hat das für Sie gebracht?






