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Von Schlippenbach gewinnt SWR-Jazzpreis 2007

Der SWR-Jazzpreis geht in diesem Jahr an den Pianisten Alexander von Schlippenbach. Die Preisverleihung durch SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann und das Preisträgerkonzert finden am 13. Juni in Mainz statt.

Der vom Südwestrundfunk (SWR) und dem Land Rheinland-Pfalz gestiftete Jazzpreis geht in diesem Jahr an den Pianisten Alexander von Schlippenbach. Die Preisverleihung durch SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann und das Preisträgerkonzert finden am 13. Juni in Mainz statt.

Von Schlippenbach konnte die siebenköpfige Jury vor allem durch seine beiden unter dem Titel „Twelve Tone Tales“ bei Intakt Records erschienenen Solo-CDs überzeugen, heißt es aus Baden-Baden. Außerdem habe der Künstler durch die Gründung des Globe Unity Orchestra maßgeblich dazu beigetragen, den Free Jazz auch in Mitteleuropa heimisch zu machen.

Mit zwei Musikern des Orchesters, dem britischen Saxophonisten Evan Parker und dem deutschen Schlagzeuger Paul Lovens, tritt von Schlippenbach auch im Rahmen der Preisverleihung am 13. Juni im Foyer des Mainzer SWR-Funkhauses auf.

Der je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom SWR finanzierte Jazzpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum 26. Mal vergeben. Nominiert wurden in diesem Jahr der Pianist Michael Wollny sowie der Schlagzeuger Eric Schaefer.

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