Recorded & Publishing

Von der Freiheit, „nein“ oder „ja“ zu sagen

Bundesjustizminister Marco Buschmann und Universal-Music-Spitzenmanager Frank Briegmann bereicherten die Kulturkonferenz des BVMI kürzlich mit zwei eindrucksvollen Keynotes.

“Wenn ich Einladungen aus dem Bereich Musik erhalte, komme ich natürlich als Justizminister“, sagt der FDP-Politiker Marco Buschmann kürzlich bei der Kulturkonferenz des Bundesverbands Musikindustrie zu Beginn seiner Rede vor einem voll besetzen Plenum in der Berliner Landesvertretung von Baden-Württemberg. „Im Inneren aber“, so räumte der Justizminister ein, komme er indes auch ein wenig „als ein kleiner Junge“, der wie so viele andere einst den Traum hatte, Musik zu produzieren, „die viele berührt“. Wenn es Kreativschaffenden gelinge, andere Menschen mit ihrer künstlerischen Kraft so zu berühren, dass dafür bezahlt werde, dann, so betonte Buschmann, müssten „diese außergewöhnlichen Menschen“ auch an den erzielten Einnahmen beteiligt werden. Und so sei es denn eine Aufgabe des Urheberrechts, für eine angemesseneVergütung zu sorgen, damit Menschen mit ihrer Kunst ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

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