Recorded & Publishing

Vodafone nutzt DRM-Systeme von SDC

Vodafone arbeitet bei seinem Musik-Download-Dienst mit der Java DRM-Technologie von Secure Digital Container AG (SDC) zusammen, die auch bei O2 zum Einsatz kommt.

Seit Anfang Juli können auch Vodafone-Kunden Musik-Tracks in voller Länge aufs Handy herunterladen. Wie bereits im März auf der CeBit angekündigt, sorgt die Java DRM-Technologie der Secure Digital Container AG (SDC) für den geschützten mobilen Download. Die auf Java- und Symbian-Basis funktionierende SDC-Technologie, die auch von O2 eingesetzt wird, ist laut Herstellerangaben in andere Systeme implementierbar und erfordert keine Installation beim Endkunden. Außerdem wird das SDC-System Vodafone zufolge von den Plattenfirmen akzeptiert. Der Mobilfunkhersteller konnte sich dementsprechend Lizenzverträge mit allen Majors und diversen Independentlabels sichern. Der Content wird vom französischen SDC-Partner Musiwave über ein Einzelhandelssystem auf einer Plattform von Digital World Services bereit gestellt. „Die Musik erobert zunehmend den Mobilbereich“, erklärt Michael Bornhäusser, CEO von SDC. „Unsere Technologie stellt den Teilnehmern über das Mobilfunknetz sicheren Content bereit. Dank unserer Lösung gehören die Einschränkungen, die bislang die Musik-Nutzung mit dem Handy behinderten, der Vergangenheit an. Wir haben damit die Musik mobil gemacht und sind anderen Technologien, die das Gleiche versuchen, um Längen voraus.“

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