In den USA hatten die Kartellwächter keine Einwände gegen die Übernahme von BMG Music Publishing durch Vivendi und Universal Music. Um die vermutlich restriktiveren EU-Wettbewerbshüter gnädig zu stimmen, bietet Vivendi nun den Verkauf einzelner Verlagskataloge an.
Jacques Espinasse, Finanzchef des französischen Mischkonzerns, erklärte, man sei bereit, sich im Zuge der Zusammenlegung des Bertelsmann-Musikverlags mit Universal Music Publishing von Unternehmensteilen zu trennen. Damit wolle man der Wettbewerbskommission in Brüssel signalisieren, dass man Konzessionen machen werde, sollten die EU-Kartellwächter Vorbehalte gegen die Verlagsfusion haben.
Die erste Prüfphase läuft noch bis spätestens 8. Dezember. Bei Bedenken kann aber eine eingehende viermonatige Prüfung verordnet werden.





