Der französische Mischkonzern Vivendi trennt sich von zwei seiner Minderheitsbeteiligungen. Der Verkauf der Anteile am US-Chemiekonzern DuPont und an der französischen Versorgerfirma Veolia Environment soll für zusätzliches Übernahmekapital sorgen, das bei den geplanten Aufkäufen von BMG Music Publishing und Warner/Chappell benötigt wird.
Den DuPont-Anteil konnte Vivendi bereits in der vergangenen Woche für 671 Mio. Dollar (525 Mio. Euro) abstoßen. Nun will sich der Mutterkonzern der Universal Music Group auch noch von den restlichen 5,3 Prozent an Veolia trennen, die man nach den diversen Teilverkäufen seit 2000 noch besitzt.
Laut der Bank Société Générale, die den Verkauf betreut, rechnet das Management bei Vivendi mit einem Erlös von mehr als 860 Mio. Euro. Die annähernd 1,4 Mrd. Euro, die insgesamt auf diesem Weg eingenommen werden, sollen zunächst in BMG Music Publishing investiert werden. Zudem verhandeln die Franzosen mit der EMI Group über einen möglichen Aufkauf von Warner/Chappell, sollten die Briten in Folge einer Übernahme der Warner Music Group Teile ihres Verlagsgeschäfts abgeben müssen.





