Zu einem ungewöhnlichen Schritt sieht sich Vivendi Universal gezwungen: Wegen vermuteter Manipulationen bei Abstimmungen wird die Hauptversammlung wiederholt. Neuer Termin ist der 3. Juni. Der Konzern ist vor allem wegen einer Stimmenthaltungsrate von 20 Prozent misstrauisch geworden und vermutet Probleme beim elektronischen Wahlsystem. Sowohl die Unternehmensleitung als auch die Aktionärsvereinigungen haben gerichtliche Schritte angekündigt. Der erste Versuch der Hauptversammlung hatte auch ohne Manipulationsverdacht für Aufsehen gesorgt: Konzertchef Jean-Marie Messier bekam durch Zwischenrufe wie „Dieb!“ oder „Lügner!“ zu spüren.
Vivendi Universal wiederholt Hauptversammlung
Zu einem ungewöhnlichen Schritt sieht sich Vivendi Universal gezwungen: Wegen offenkundiger Manipulationen bei Abstimmungen wird die Hauptversammlung wiederholt.





