Trotz eines leichten Plus‘ beim Umsatz rutscht das Ebita bei der Viva Media AG im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum noch tiefer in die roten Zahlen. So kletterte der Umsatz um neun Prozent auf 22,9 Mio. Euro, das Ebita sank jedoch von minus 0,3 auf minus 1,8 Mio. Euro. Dabei differenziert der Medienkonzern zwischen dem nationalen Musik-TV-Geschäft, bei dem der Umsatz im Vergleich mit dem ersten Quartal 2003 um 20 Prozent auf sechs Mio. Euro sank, und dem erfolgreicheren TV-Produktionsgeschäft mit Brainpool. Hier stiegen die Erlöse um 34 Prozent auf 13,8 Mio. Euro. Dennoch sei das Ergebnis bei Brainpool u. a. durch die neuen Vertragskonditionen mit ProSieben bei der Stefan-Raab-Sendung „tv total“ belastet und sank von 1,6 auf 0,8 Mio. Euro. Der deutsche Musiksender Viva leidet weiterhin unter der Zurückhaltung seitens der Werbeindustrie. Mit 3,1 Mio. Euro seien die Erlöse aus dem internationalen Musik-TV Geschäft jedoch stabil geblieben. Der Umsatzanteil außerhalb Deutschlands am Gesamtergebnis beträgt nun 13,5 Prozent – nach 14,8 Prozent im Vorjahr. Auch stieg im internationalen Geschäft das Ebita von minus 0,8 Mio. auf minus 0,5 Mio. Euro. Insgesamt bleibt der Konzern unter Berufung auf die für das zweite Halbjahr erwartete „konjunkturelle Belebung“ weiterhin „verhalten zuversichtlich“ für das Geschäftsjahr 2004. So rechnet Viva Media bei einem gegenüber 2003 stabilen Konzernumsatz mit einem „nennenswert verbesserten“ Konzern-Ebita. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender der Viva Media AG, erklärt: „Das erste Quartal 2004 brachte für Viva Media Licht und Schatten. Positiv war die Entwicklung im internationalen TV-Geschäft, wo die harte Restrukturierung des vergangenen Jahres erste Erfolge zeigt. Weiterhin erfreulich ist die Auftragslage in der TV-Produktion von Brainpool. Angespannt blieb jedoch das Werbeumfeld für unser nationales TV-Geschäft.“
Viva muss Quartalsverlust hinnehmen
Trotz eines leichten Plus‘ beim Umsatz rutscht das Ebita bei der Viva Media AG im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum noch tiefer in die roten Zahlen.






