Recorded & Publishing

Virgin plant Megastore-Downloads

Auch der US-Handelsarm der Virgin-Gruppe will nun einen Download-Shop eröffnen. Termin soll das erste Quartal 2004 sein. Zunächst aber investiert die Gruppe ins stationäre Geschäft, wobei auch eine PDA-Lösung in den Fokus rutscht.

Auch der US-Handelsarm der Virgin-Gruppe will nun einen Download-Shop eröffnen. Termin soll das erste Quartal 2004 sein, das eine beinahe magnetische Wirkung auf die Download-Ambitionen der internationalen Player aller Branchen auszuüben scheint. Details des Angebots gab Glen Ward, President & CEO der Virgin Entertainemnt Group, allerdings nicht bekannt – auch damit schwimmt Virgin voll auf der Linie der zahlreichen Anbieter, die ähnliche Schritte für das erste Quartal 2004 angekündigt haben. Allein die Preisfrage stand anlässlich der Wiedereröffnung des US-Flaggschiffs der Virgin-Gruppe in San Francisco am 3. Dezember im Raum: Die derzeit üblichen 99 Cent wolle man unterbieten, kündigte Ward an. Zunächst aber investiert die Gruppe ins stationäre Geschäft: Der Virgin Megastore in San Francisco präsentiert sich vollständig runderneuert und rückt dabei seine europäischen Wurzeln in den Vordergrund: Damit sind weniger die Abteilung für Adult-Movies und Sex-Spielzeug oder die CD- und DVD-Verleihautomaten an der Außenseite des Shops gemeint, vielmehr können Virgin-Kunden nun auch Kleidung der vor allem von Mods und Skins gern getragenen britischen Marke Ben Sherman kaufen, oder sonst in den USA nur schwer erhältliche britische Lebensmittel. Außerdem dienen Triumph-Motorräder als Blickfang. Aus Sicht der Musikbranche dürfte aber vor allem eine PDA-Lösung für Interesse sorgen: Anstelle von fest-installierten Hörstationen setzt Virgin künftig auf tragbare Player mit Kopfhörern.

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