Recorded & Publishing

Virgin Digital kauft Ripping-Dienst Shift auf

Während sich deutsche Ripping-Dienste in Konflikt mit Gesetz und Tonträgerwirtschaft begeben, sind ihre amerikanischen Kollegen Objekt der Begierde im wachsenden Geschäft mit Digitalvertrieb. Virgin Digital schluckte nun Shift.

Während sich deutsche Ripping-Dienste in Konflikt mit dem Gesetz und der Tonträgerwirtschaft begeben, sind ihre amerikanischen Kollegen Objekt der Begierde im wachsenden Geschäft mit Digitalvertrieb. So sicherte sich nun Virgin Digital, die Onlineplattform der Virgin-Handelskette, die Firma Shift Music per Übernahme. Das Hauptgeschäftsfeld von Shift besteht in der professionellen Digitalisierung von Musiksammlungen zur Nutzung in MP3-Playern und Computerarchiven.

Finanzielle Details wurden nicht bekannt, Shift-Gründer Aaron Grosky wird nun Head of Digital Services and Artist & Label Relations bei Virgin Digital. Sein neuer Chef, Zack Zalon, President des Unternehmens, sieht in der Übernahme die Chance, Musikfans zu bekehren, die Downloaddienste bislang gescheut haben. Virgin Digital betreibt ein eigenes Angebot mit rund einer Mio. Titeln zu Preisen von je 99 Cent pro Download oder einem Monatsabo für 7,99 Dollar.

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