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Videoverleih will japanische HMV-Shops

Die HMV Group scheint mit ihren Verkaufsplänen für die Asien-Tochter voranzukommen. Sechs Interessenten haben inzwischen Summen bis zu 246 Mio. Euro für die 57 japanischen Filialen geboten.

Die finanziell angeschlagene britische HMV Group scheint mit ihren Verkaufsplänen für die Asien-Tochter voranzukommen. Japanischen Medienberichten zufolge haben inzwischen sechs Bieter Interesse für die 57 HMV-Geschäfte in Japan angemeldet. Dabei sollen Summen zwischen 20 und 40 Milliarden Yen (123 bis 246 Millionen Euro) geboten worden sein.

Einer der Interessenten ist angeblich die Culture Convenience Club Co., die Videoverleihketten betreibt. Bei diesen Preisen ist das Asiengeschäft von HMV deutlich mehr wert, als zuletzt angenommen. Britische Börsianer taxierten die insgesamt 63 asiatischen Filialen auf einen Marktwert von 70 Millionen Pfund (103 Millionen Euro). In der japanischen Presse war zuletzt von 100 Millionen Pfund (147 Millionen Euro) die Rede.

Im Geschäftsjahr 2006 hatte HMV mit seinen insgesamt 63 asiatischen Läden 275,5 Millionen Pfund (404 Millionen Euro) umgesetzt und dabei ein operatives Ergebnis von 8,6 Millionen Pfund (12,7 Millionen Euro) erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr hinken die asiatischen Umsätze den Vorjahreswerten derzeit um 1,4 Prozent hinterher.

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