Recorded & Publishing

Victory Records verklagt Virgin und EMI

Im Streit zwischen dem Independent-Label Victory und der Band Hawthorne Heights läutet Victory-Chef Tony Brummel eine neue Runde ein. Nun sehen sich Virgin und EMI Music North America mit einer Klage konfrontiert.

Im Streit zwischen dem in Chicago ansässigen Independent-Label Victory Records und der Band Hawthorne Heights läutet Victory-Chef Tony Brummel eine neue Runde ein. Nun sehen sich Virgin Records und dessen Muttergesellschaft EMI Music North America mit einer Klageschrift konfrontiert.

Virgin habe die Hawthorne Heights mit einem eigenen Vertrag von Victory weglocken wollen, obwohl die Band zu diesem Zeitpunkt bei dem Label noch mit zwei weiteren Alben in der Bringschuld gestanden habe, heißt es aus Chicago. Erst dann habe die Formation damit begonnen, Anwälte und PR-Fachleute zu beauftragen, um nach Wegen zu suchen, aus dem Vertrag mit Victory aussteigen zu können. Über den Rechtsweg macht Victory nun Schadenersatz in Höhe von zehn Millionen Dollar geltend und verlangt zusätzlich eine Strafzahlung in gleicher Höhe.

Die Hawthorne Heights hatten ihre Plattenfirma und deren Chef Tony Brummel im August des laufenden Jahres unter anderem wegen ausstehender Tantiemen und Rufschädigung verklagt und eine Auflösung des bestehenden Vertrags sowie Schadenersatz in unbezifferter Höhe verlangt. Das Chicagoer Indie-Label antwortete mit einer Gegenklage.

Mehr zum Thema