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Viacom ist scharf auf spanische Radioumsätze

Viacom trennt sich von einem seiner Radiosender. Im Gegenzug übernimmt der US-Medienkonzern einen Minderheitsanteil an der Käuferfirma SBS. Damit steigt auch Viacom in den Wachstumsmarkt Hispanic Radio ein.

Viacom trennt sich von einem seiner Radiosender. Im Gegenzug übernimmt der US-Medienkonzern aber einen Minderheitsanteil an der Käuferfirma Spanish Broadcasting System (SBS), die den Sender zu einem spanischsprachigen Kanal umbauen will. Damit steigt auch Viacom in den Wachstumsmarkt Hispanic Radio ein. Bereits im Juni offenbarte Konzernchef Sumner Redstone, dass er sich gerne von einigen Sendern trennen möchte, die nicht die gewünschten Werbeerlöse erwirtschaften.

Mit 93.3 FM in San Francisco geht nun ein Kanal an die Firma SBS, die im Tausch zehn Prozent ihrer Aktien an Viacom überschreibt. Damit ist die Transaktion rund 95 Mio. Dollar oder umgerechnet 77 Mio. Euro wert. Die Ausdehnung in den Hispanic-Markt sei für die Viacom-Sender enorm wichtig, erklärte Co-President Les Moonves. „Das ist lediglich unser erster Schritt.“ Auch Mitbewerber Clear Channel wagte sich unlängst auf dieses neue Terrain.

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