Recorded & Publishing

VG Werbung + Musik kritisiert Verwertungsgesellschaften

Die VG Werbung + Musik (VGWM) hat sich mit einer Rechtsbeschwerde an die EU-Kommission gewandt. Die neue Verwertungsgesellschaft will damit dem angeblichen Monopol anderer europäischer Verwertungsgesellschaften, vor allem dem der GEMA, entgegentreten.

Die VG Werbung + Musik (VGWM) hat sich mit einer Rechtsbeschwerde an die EU-Kommission gewandt. Die neue Verwertungsgesellschaft will damit dem angeblichen Monopol anderer europäischer Verwertungsgesellschaften, vor allem dem der GEMA, entgegentreten.

So kritisiert die VGWM, dass Autoren nicht frei seien, gemäß ihren Interessen Verträge zu schließen. Dies macht die im vergangenen Jahr gegründete Gesellschaft etwa an den vermeintlich restriktiven Kündigungsfristen der anderen Verwertungsgesellschaften fest. Die etwa bei der GEMA üblichen Vorgehensweisen seien nicht mehr zeit- und wettbewerbsgerecht. Die Verwertungsgesellschaft, so die VGWM weiter, berufe sich auf die Entscheidungen der EU-Kommission zu Beginn der 70er-Jahre, die seitdem unverändert das Verhalten der GEMA bestimmt hätten. Dagegen will die VGWM protestieren, um damit ihre eigene Position als Alternative zu den bestehenden Verwertungsgesellschaften zu verbessern.