Das von Universal Music initiierte Vertriebsexperiment Total Music schien eigentlich seit der Einleitung von Kartellermittlungen in den USA so gut wie erledigt. Nun tauchen jedoch Hinweise für ein Comeback auf. Allerdings mit veränderten Vorzeichen. Ursprünglich sollte Total Music sich an Vermarktungskonzepten wie Nokias „Comes With Music“ oder dem musikalischen Internetbundle des britischen ISP Sky und von Universal orientieren. Diese Mehrwertdienste sollten – so war zumindest seit Oktober 2007 immer wieder hinter vorgehaltener Hand zu hören – branchenweit aufgestellt werden. Alle relevanten Rechteinhaber sollten ihre Lizenzen in ein totales Inhaltepaket einbringen, für das Kunden pauschal bezahlen würden – entweder über den Kaufpreis eines Digitalplayers oder Handys oder über die monatliche Zugangsgebühr zum Internet. Weil jedoch speziell in den Vereinigten Staaten bei Kooperationen dieser Art schnell der Verdacht auf geheime Preisabsprachen aufkeimt, leitete das US-Justizministerium noch im Februar Ermittlungen ein, obwohl es noch gar keine offizielle Gründung von Total Music gegeben hatte.
Vertriebskonzept Total Music steht angeblich vor Comeback
Das von Universal Music initiierte Vertriebsexperiment Total Music schien eigentlich seit der Einleitung von Kartellermittlungen in den USA so gut wie erledigt. Nun tauchen jedoch Hinweise für ein Comeback auf. Allerdings mit veränderten Vorzeichen.





