Teipel setzt in dem bei Suhrkamp erschienenen Buch Interviewaussagen von Protagonisten der Ära wie Fehlfarben-Sänger Peter Hein, die Schwestern Annette und Inga Humpe, Andreas Dorau oder Gabi Delgado (DAF) zu einem spannenden und lebendigen Zeitdokument zusammen. Das im letzten Jahr veröffentlichte Werk verkaufte laut Oliver Frehse, Senior PM bei der UMG, bereits mehr als 15.000 Exemplare. Auch die Presse war voll des Lobes. So rühmte der „Rolling Stone“ das Buch als „Lückenschließer der Geschichtsschreibung“, bedauerte allerdings, dass die „Suche nach entsprechenden Hörbeispielen aus diesen aufregenden Jahren äußerst schwierig“ sei. Dem schafft jetzt die Compilation Abhilfe, die als erste Veröffentlichung von Starbugs erscheint – einem neuen Label der UMG für kulturell besonders hochwertige Produkte. Für die Doppel-CD, „Verschwende Deine Jugend“, stellten Teipel und Frank Fenstermacher, Musiker bei Der Plan und Betreiber des Labels Ata Tak, 49 Songs zusammen. Darauf finden sich auch rare Preziosen von Kult-Acts jener Jahre wie Mittagspause, Male, S.Y.P.H., Hans-a-plast oder KFC. Genauso wie das Buch sei auch die Compilation ein absolutes Novum, da es eine ähnlich umfassende Zusammenstellung der Musik dieser Zeit noch nicht gegeben habe, betont Oliver Frehse: „Da sind Titel drauf, die einst in einer Auflage von 500 Stück auf Vinyl erschienen und seither nicht erhältlich waren.“
Für die Kopplung werben Anzeigen in „Visions“, „Spex“, „Rolling Stone“, „De:Bug“, „Intro“ „Ox“ und dem „Jetzt“-Magazin. Eine Lesereise Teipels mit 14 Terminen in Deutschland und einem Auftritt in Zürich ab dem 24. April kündigt Product Manager Frehse als audiovisuelle Veranstaltung an mit Vorträgen aus dem Buch, Hörbeispielen aus der Kopplung, Dias und bewegten Bildern. Promotion-Partner Büro Lärm akquirierte zahlreiche Presseberichte – von „FAZ“ bis „WOM Journal“ – und Radio-Features zum Thema. Auch Fernsehbeiträge stehen auf dem Plan. So wird Viva Plus eine Sondersendung bringen und von Teipels Live-Darbietungen berichten. Auch Sendungen wie „Kulturzeit“ auf 3sat, die arte-Reihe „Tracks“ und News-Formate von MTV und WDR3 greifen den Themenkomplex auf – wie eine Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle im Sommer, die die Musik jener Jahre des Aufbruchs und der Veränderung in ihrem kulturellen und gesellschaftlichen Kontext darstellt. Laut Teipel soll die Ausstellung danach nach Hamburg und Berlin wandern.






