Der Charts- und Marketingausschuss des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft hat in seiner Sitzung vom 30. Oktober beschlossen, die Grenzen für das Erreichen von Gold- und Platin-Auszeichnungen herabzusenken. Damit tragen die Mitgliedsfirmen der Marktentwicklung der letzten Jahre Rechnung. Künftig können sich Alben ab 100.000 verkauften Einheiten mit Gold schmücken, bisher waren es noch 150.000. Platin gibt’s dann ab 200.000 Stück (bisher 300.000). Singles müssen 150.000 Exemplare verkaufen, um an Gold zu kommen; bislang waren es noch 250.000. Platin gibt’s folgerichtig ab 300.000 Units (bisher 500.000). Die neuen Regeln gelten rückwirkend für alle Neu-VÖs seit dem 1. Januar 2003. Der Verband begründet die neuen Grenzen mit einer Anpassung an internationale Standards. In den Nachbarmärkten Frankreich und Großbritannien lagen die Edelmetallgrenzen deutlich niedriger als in Deutschland, nun sei die Vergleichbarkeit von Gold und Platin erreicht.
Verband senkt Stückzahlgrenzen für Edelmetalle
Der Charts- und Marketingausschuss des Bundesverbands Phono hat in seiner Sitzung vom 30. Oktober beschlossen, die Grenzen für das Erreichen von Gold- und Platin-Auszeichnungen herabzusenken.





