Einen Tag vor einem Treffen der EU-Finanzminister verstärkt die Musikindustrie ihre Bemühungen für eine europaweite Senkung der Mehrwertsteuersätze auf CDs. Um dieses Ziel zu erreichen, gründeten die Verbände IFPI, GERA, EMO, GESAC, ICMP/CIEM, IMMF, IMPA und IMPALA die sogenannte „VAT Coalition“, die sogleich eine Kampagne unter dem Motto „Give Music A Break“ startete. Darin wird vor allem eine Gleichbehandlung mit anderen kulturellen Produkten und Dienstleistungen wie Bücher, Zeitschriften, Cartoons oder Eintrittskarten für Kinos, Museen und Zoos gefordert. Hier liegen die niedrigsten Steuersätze in der EU bei fünf Prozent. Die Mehrwertsteuern auf CDs bewegen sich derzeit hingegen zwischen 15 Prozent in Luxemburg und 25 Prozent in Dänemark und Schweden. Die „VAT Coalition“ apelliert daher an die EU-Kommission, bei der für die erste Hälfte 2003 anstehenden Neufassung der Mehrwertsteuer-Direktive Tonaufnahmen in den Annex H aufzunehmen. Dort sind die Kulturgüter aufgelistet, für die die einzelnen Mitgliedsländer reduzierte Mehrwertsteuersätze erheben dürfen.
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