Die Phonoverbände erwarten, dass der digitale Vertrieb von Musik im Jahr 2007 zwischen 15 und 33 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen wird. Entsprechende Prognosen äusserte Verbändesprecher Dr. Hartmut Spiesecke im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Der Markt diversifiziere sich immer stärker, sagte Spiesecke. Download-Portale sollten deshalb als Ergänzung zu bestehenden Angebotsformen wahrgenommen werden. „Die Leute wollen beim Inline-Skaten Musik als MP3-Datei von einem möglichst kompakten Gerät hören – und am Abend zuhause hochwertigen Klang von der CD oder DVD genießen.“ Die Nutzung von digitaler Musik werde komplementär zum physischen Produkt erfolgen. Insofern sei auch zu betonen, dass dem Markt mit Trägermedien auch künftig der Löwenanteil gehören wird, so Spiesecke.
Verbände erwarten Online-Vertriebsanteil von bis zu einem Drittel
Die Phonoverbände erwarten, dass der digitale Vertrieb von Musik im Jahr 2007 zwischen 15 und 33 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen wird.





