Die Anhebung der GEMA-Tarife verhindere zunehmend die Aufführung von Werken zeitgenössicher Komponisten, klagt Dietrich, der seit 64 Jahren die gleichnamige Konzertdirektion betreibt. Viele örtliche Veranstalter setzen, so Dietrich, möglichst nur noch auf ältere, GEMA-freie Kompositionen, da sie sich die erhöhten Gebühren der Verwertungsgesellschaft schlicht nicht mehr leisten könnten. „Die GEMA ist kein Musikförderungsinstitut, sondern ein Musikverhinderungsinstitut“, sagt Dietrich mit Nachdruck.
Veranstalter attackiert GEMA-Gebührenerhöhung
In der Auseinandersetzung um die GEMA-Tarife für Konzerte meldet sich Fritz Dietrich zu Wort. Der 83-jährige Veranstalter befürchtet im Gespräch mit MusikWoche fatale Auswirkungen für den Bereich der klassischen Musik.






