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VDKD sieht sich durch Grubers Erklärung bestätigt

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) begrüßt eine Erklärung des ARD-Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Gruber, wonach die Veranstaltung von Konzerten nicht primäre Aufgabe der Landesrundfunkanstalten sei. Der Verband sieht sich dadurch in seinem Einsatz gegen den „Verdrängungswettbewerb“ von öffentlich subventionierten Veranstaltungen zu Ungunsten der privaten Konzertveranstalter gestärkt.

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) begrüßt eine Erklärung des ARD-Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Gruber, wonach die Veranstaltung von Konzerten nicht primäre Aufgabe der Landesrundfunkanstalten sei. Der Verband sieht sich dadurch in seinem Einsatz gegen den „Verdrängungswettbewerb“ von öffentlich subventionierten Veranstaltungen zu Ungunsten der privaten Konzertveranstalter gestärkt.

Grubers Stellungnahme zu den Aufgaben der Rundfunkanstalten in Deutschland stammt aus einem offenen Brief an die Deutsche Orchestervereinigung vom 23. März. VDKD-Präsident Michael Russ erklärt dazu: „Wir freuen uns über die Klarstellung, dass der Auftrag der Landesrundfunkanstalten nicht primär darin liegt, als Konzertveranstalter aufzutreten. Gerade für den Bereich der Open-Air-Veranstaltungen ist dies sehr zu begrüßen, da hier die private Konzertwirtschaft wiederholt und am deutlichsten unter dem Handeln von öffentlich subventionierten Veranstaltern am Markt zu leiden hat.“ Russ betont zudem, dass „uns ein geregeltes Miteinander wichtig ist, denn nur subventionierte Kultur und private Veranstaltungswirtschaft gemeinsam können ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Kulturleben gewährleisten.“

Prof. Dr. Johannes Kreile, Justitiar des VDKD, betont: „Als Branchenverband geht es uns nicht darum, staatliche Kulturförderung zu stoppen, vielmehr wehren wir uns gegen den Verdrängungswettbewerb.“ Öffentliche Veranstalter können laut Kreile beispielsweise durch den gezielten Einsatz öffentlicher Finanzmittel entgegen ihrer Zweckbestimmung Ticketpreise unzulässig unterbieten.

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