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Valentinstag lässt Händler-Herzen höher schlagen

Die Grammy-Verleihung, der Valentinstag und starke Neuveröffentlichungen bescherten der US-Branche eine umsatzstarke Woche: Neben zwei attraktiven Neu-VÖs zogen vor allem die Verkäufe von Acts an, die im Rahmen der Grammy-Verleihung aufgetreten waren.

Die Grammy-Verleihung, der Valentinstag und starke Neuveröffentlichungen bescherten der US-Branche eine umsatzstarke Woche: Zwar veröffentlichen die US-Charts-Ermittler ihre Zahlen für die Woche bis zum 15. Februar erst am morgigen 18. Februar, allerdings scheint schon jetzt festzustehen, dass die Jazzerin Norah Jones mit ihrem zweiten Album, „Feels Like Home“ und Roc-A-Fella-Rapper Kanye West mit seinem Werk „College Dropout“ zusammengerechnet die Millionengrenze geknackt haben. Für Jones rechnen Branchenexperten mit Verkäufen zwischen 600.000 und 700.000 Exemplaren, für West mit 400.000 bis 480.000 Einheiten. Trotz des aktuellen Aufschwungs im US-Markt wiesen US-Händler wie Jerry Kamiler, Music Division Merchandise Director der Handelskette Trans World, das Branchenblatt „Billboard“ darauf hin, dass trotz der vielversprechenden Aussichten für die vergangene Woche nicht mit Rekorden zu rechnen sei, da man es im Jahrevergleich mit einer ebenso starken Woche zu tun habe: Vor zwölf Monaten hätten gerade die Verkäufe des Hit-Albums von 50 Cent angezogen, zudem seien mit „Sweet Home Alabama“ und „My Big Fat Greek Wedding“ zwei verkaufsstarke Filmtitel erschienen. Dass es trotzdem für Zuwächse reichen könnte, liegt neben dem geschenkträchtigen Valentinstag an der Grammy-Verleihung, die in diesem Jahr erstmals früher als zuvor stattfand: Die US-Händler setzten auf zahlreiche Sonderpräsentationen und könnten z.B. die Verkäufe des aktuellen Outkast-Albums noch einmal über die Grenze von 200.000 Exemplaren geschoben haben. Mehr zum Thema