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US-Studie sieht Onlinekunden als Stütze der Branche

Wer seine Musik online bezieht und nutzt, ist nicht nur Trendsetter. Einer Studie der Digital Media Association zufolge sind Fans von Digitalmusik die zahlungsfreudigste Zielgruppe für die Musikbranche.

Wer seine Musik online bezieht und nutzt, ist nicht nur Trendsetter. Einer Studie der Digital Media Association (DiMA) zufolge sind Fans von Digitalmusik die zahlungsfreudigste Zielgruppe für die Musikindustrie. Die Interessenvertretung der Technologiebranche fand bei einer repräsentativen Umfrage heraus, dass die Nutzer von Downloaddiensten, Onlinemusikabos und Internetradios mehr Interesse für Musik im Allgemeinen und vor allem für neue Musik entwickeln.

Die Hälfte der Onlinefans geben mehr als 200 Dollar pro Jahr für Musik aus, bei knapp 30 Prozent seien es sogar über 300 Dollar jährlich,fand die DiMA heraus. Executive Director Jonathan Potter erklärte dazu: „Vor dem digitalen Musikzeitalter galten Menschen, die sechs CDs pro Jahr – also Musik im Gegenwert von etwa 100 Dollar – gekauft haben, als Vielkäufer.“ Die Zielgruppe, die sich für Downloads und Streams interessiert, sei daher für die Musikbranche eminent wichtig.

Auch das Live-Gewerbe profitiere von diesen Konsumenten: 15 Prozent der Onlinemusikanhänger gaben an, heute mehr Konzerte zu besuchen als früher.

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