Der amerikanische Klingeltonanbieter Dwango Wireless kommt mit seinen Produkten bei US-Handynutzern immer besser an. Im ersten Quartal legte das Unternehmen beim Umsatz deutlich zu, allerdings stiegen auch die Anlaufverluste stark. Bis zum 31. März setzte Dwango 1,06 Mio. Dollar um – im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es erst 60.000 Dollar. Der Markt für Klingelton- und Handygames-Dienste ist in den USA erst im Anfangsstadium, doch Dwango wähnt sich bereits jetzt beim Mobile Entertainment an der Spitze. Im Vergleich zum vierten Quartal 2004 betrug der Umsatzzuwachs 23 Prozent.
Vor allem die Partnerschaft mit der Zeitschrift „Rolling Stone“ und RollingStone.com sorgte bei Dwango für Zuwächse. Demnächst sollen die Klingeltöne, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Napster vermarktet, den nächsten Schritt nach vorne bringen. Trotz des Umsatzplus steckt Dwango noch tief in den roten Zahlen: Der Nettoverlust im ersten Quartal belief sich auf knapp 3,5 Mio. Dollar. Doch dank diverser Privatinvestoren ist die Firma mit einem Start-up-Kapital von mehr als 23 Mio. Dollar fürs erste versorgt. Dwango liefert seine Inhalte an alle großen Mobilfunkanbieter der USA, darunter Netzprovider wie Cingular, Verizon, T-Mobile, Sprint und Nextel.





