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US-Markt zeigt leichte Erholungstendenz

Der US-Markt konnte zuletzt zwei Wochen in Folge wieder leicht steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Aktuelle Topveröffentlichungen sorgen dafür, dass sich die Verluste im Vergleich zum Vorjahr langsam verringern.

Der US-Markt konnte zuletzt zwei Wochen in Folge wieder leicht steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Aktuelle Topveröffentlichungen sorgen dafür, dass sich die Verluste im Vergleich zum Vorjahr langsam verringern. Im Vergleich zur Vorwoche konnte der US-Handel 3,6 Prozent mehr Alben verkaufen. Insgesamt waren es 10,6 Mio. Einheiten – ein Plus von rund 370.000 Stück. Das ist zwar noch immer einen halben Prozentpunkt – oder 43.000 Einheiten – weniger als in der Vergleichswoche von 2004, aber die Branche schöpft wieder zaghafte Hoffnung auf einen Aufschwung.

Seit Jahresanfang konnte der Handel rund 185,5 Mio. Alben verkaufen. Zur gleichen Zeit im letzten Jahr waren es bereits 19,2 Mio. Stück mehr. Das entspricht einem kumulierten Minus von 9,4 Prozent. Wie schon länger zu beobachten ist, leiden besonders aktuelle Titel unter der Kaufzurückhaltung: Bei den Neuveröffentlichungen beträgt das Minus 12,1 Prozent, während Katalogware nur knapp fünf Prozent Einbußen hat.

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