Die US-Tonträgerbranche verzeichnete im ersten Halbjahr ein Minus: Die Shipments gingen nach einer Erhebung von PricewaterhouseCoopers (PwC) im Auftrag des Dachverbands RIAA um 10,1 Prozent auf 398,1 Millionen Exemplare zurück. Während CD-Alben um 7,2 Prozent nachgaben, brach die Zahl der ausgelieferten CD-Singles um 81,2 Prozent ein. CD-Singles summierten sich in den USA auf nur noch 2,2 Millionen Einheiten. Zum Vergleich: DVDs kamen auf 4,6 Millionen Exemplare, Musikvideos auf zwei Millionen und Vinyl-Singles auf 2,3 Millionen Stück. Bei Umsätzen von knapp 5,53 Milliarden Dollar schrieb die RIAA ein Minus von 6,7 Prozent. CD-Alben kamen auf ein Minus von 5,1 Prozent, CD-Singles brachen um 84,1 Prozent ein und VHS-Verkäufe um 61 Prozent. Die Umsätze mit DVDs summierten sich bei Zuwächsen von 52,1 Prozent mit fast 106 Millionen Dollar auf mehr als das Vierfache der Umsätze mit VHS-Cassetten. Die von PwC ermittelten Werte beziehen sich nicht allein auf RIAA-Mitglieder, die rund 90 Prozent des US-Markts abdecken, sondern rechnen auch die Zahlen der übrigen Wettbewerber hoch. So erklären sich auch Unterschiede zum Absatzminus von zwölf Prozent nach SoundScan-Daten.
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