Recorded & Publishing

US-Markt schwächelt weiter

Mehrere Wochen mit anhaltend schwach bestückten Veröffentlichungsplänen sorgen dafür, dass das Tonträgergeschäft in den USA nicht an Fahrt gewinnt. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen beim Stückzahlenabsatz derzeit über neun Prozent. Auch Mariah Carey und Garbage werden so bald daran nichts ändern.

Mehrere Wochen mit anhaltend schwach bestückten Veröffentlichungsplänen sorgen dafür, dass das Tonträgergeschäft in den USA nicht an Fahrt gewinnt. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen beim Stückzahlenabsatz derzeit 9,2 Prozent. Die seit Jahresanfang verkauften 155 Mio. Alben sind 15,7 Mio. Einheiten weniger als zur gleichen Zeit im Jahr 2004. Damals tummelten sich Top-Acts wie Usher, Aerosmith, Eric Clapton oder Janet Jackson auf den vorderen Charts-Rängen, heute ist 50 Cent allein auf weiter Flur und gönnt zwar Künstlern wie Beanie Sigel, 112 oder Faith Evans auch mal einen Platz an der Sonne, sorgt im Handel jedoch eher für Ernüchterung. Die 9,7 Mio. Einheiten, die bis zum 10. April verkauft werden konnten, sind noch einmal 6,6 Prozent weniger als in der Woche davor und fast 23 Prozent weniger als in der gleichen Woche 2004.

In zwei aufeinander folgenden Wochen verloren allein die Top Ten zuletzt ein Viertel ihrer Absatzzahlen. Auch die neuen Veröffentlichungen von Mariah Carey, Mudvayne und Garbage werden in nächster Zukunft kaum etwas daran ändern. Das Album „The Emancipation Of Mimi“ der Sängerin mit dem hohen Stimmumfang wird nach ersten Trends aus dem Handel höchst wahrscheinlich auf Platz eins einsteigen, aber mit geschätzten 300.000 Verkäufen weit hinter Bestsellern wie 50 Cent, Eminem oder Green Day bleiben.

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