Recorded & Publishing

US-Markt nähert sich dem Nullwachstum

Die Zuversicht, die viele Plattenfirmen und Händler in den USA zur Jahresmitte noch hatten, weicht langsam der Ernüchterung. Statt eines satten Plus, wie zunächst erhofft, droht dem US-Markt zum Jahresende eher Stagnation.

Die Zuversicht, die viele Plattenfirmen und Händler in den USA zur Jahresmitte noch hatten, weicht langsam der Ernüchterung. Statt eines satten Plus, wie zunächst erhofft, droht dem US-Markt zum Jahresende eher Stagnation. Mit 27,8 Mio. verkauften CDs in der Woche bis zum 19. Dezember konnte die Branche zwar im Vergleich zur Vorwoche um 27,5 Prozent zulegen, doch im Vergleich zur gleichen Woche des Jahres 2003 verkaufte der Handel 4,3 Mio. Einheiten oder 13,4 Prozent weniger. Seit Jahresbeginn liegen die kumulierten Zuwächse mit rund 633 Mio. verkauften Alben nun nur noch bei 1,2 Prozent.

Aktives Repertoire und Neuveröffentlichungen verkauften nur 0,6 Prozent mehr als im Jahr 2003, Katalogware konnte immerhin um 2,5 Prozent zulegen. In den letzten Tagen vor Weihnachten zog der Plattenkonsum allerdings noch einmal spürbar an. Die Top-Five-Alben der Weihnachts-Charts verkauften jeweils mindestens 300.000 Einheiten, die Top 13 jeweils mehr als 200.000 und die Top 32 jeweils mehr als 100.000. Dennoch: Nur in 31 Wochen des Jahres konnte die US-Branche die Vergleichszahlen aus dem Vorjahr übertreffen.

Mehr zum Thema