Recorded & Publishing

US-Markt holt auf dank 50 Cent

Dank der überwältigend guten Verkaufszahlen des neuen 50-Cent-Albums kann die US-Branche einen Teil ihrer seit Jahresanfang aufgelaufenen Verluste wieder gutmachen. Das kumulierte Minus liegt nur noch bei rund neun Prozent, dafür bricht Universal in der aktuellen Woche alle Rekorde.

Dank der überwältigend guten Verkaufszahlen des neuen 50-Cent-Albums „The Massacre“ – 1,14 Mio. Stück in vier Verkaufstagen – kann die US-Branche einen Teil ihrer seit Jahresanfang aufgelaufenen Verluste wieder gutmachen. Das kumulierte Minus lag mit den Absatzzahlen, die Nielsen SoundScan bis zum 6. März erfasste nur noch bei 9,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2004. In Stückzahlen bedeutet das: Seit Neujahr verkaufte der US-Handel 100,8 Mio. Alben. Vom Rückgang sind weiterhin stärker aktuelle Titel (minus 11,7 Prozent) betroffen als Katalogware (minus fünf Prozent).

In der letzten Berichtswoche stiegen die Absatzzahlen um 8,4 Prozent oder 936.000 Einheiten im Vergleich zur Vorwoche und um 1,9 Prozent oder 229.000 Stück im Vergleich zur Vorjahreswoche. Für Universal Music bedeutet der Absatzrückgang indes nicht zwangsläufig ein Minus. Der Marktführer bricht in der aktuellen Woche alle Rekorde: Universal Music & Video Distribution, der Vertriebsarm des Unternehmens, lieferte 43,54 Prozent aller verkauften aktuellen Veröffentlichungen. Damit übertrifft UMVD seinen eigenen Marktanteilsrekord aus dem November, als man sich 43,07 Prozent des Kuchens sicherte. Beobachter begründen das anhaltend gute Abschneiden des Universal-Vertriebs u.a. mit dem inzwischen im Handel akzeptierten Preisreformprogramm JumpSTART.

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