Während mobile Fulltrack-Downloads sowie die entsprechenden Endgeräte den europäischen Markt erobern, scheint fraglich, ob und wann die USA von der Mobile-Entertainment-Welle erfasst werden. Branchenkenner sehen die Aussichten für eine weite Verbreitung mobiler Inhalte im US-Markt eher kritisch: „Wegen ungenügender Netz-Abdeckung, unserer automobilzentrierten Kultur und der Fülle an zuverlässigen und preiswerten alternativen Kommunikationsmitteln nutzen die Konsumenten in den USA ihr Handy eher als Erweiterung anderer Kommunikationsmittel, wenn diese gerade nicht greifbar sind,“ beschreibt Lucy McQuilken, Mitgründerin von Chaoticom, die spezielle Lage auf dem US-Markt. In den USA sei die Mobilfunkkultur mit entsprechenden Netzen „bereits zu spät dran, um als Stand-alone-Applikation zur Hauptquelle von Entertainmentinhalten werden zu können“, so ein Sprecher des Plattformbetreibers The Andover, der sich deshalb derzeit fast ausschließlich auf den europäischen Markt konzentriert. Der Andover-Sprecher betonte weiter, alle mobilen Applikationen müssten in den USA mit TV- oder PC-basierten Plattformen kompatibel sein. Trotzdem sei das Rennen um Fulltrack-Downloads noch nicht vorbei: „Sobald der erste Mobilfunkbetreiber die Schlacht um Mobile Music eröffnet, werden alle anderen sehr schnell nachziehen. Aber noch ist niemand hervorgetreten, um die Marktführerschaft für sich zu beanspruchen.“
US-Markt hinkt im mobilen Bereich hinterher
Während mobile Fulltrack-Downloads sowie die entsprechenden Endgeräte den europäischen Markt erobern, scheint fraglich, ob und wann die USA von der Mobile-Entertainment-Welle erfasst werden.





