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US-Markt bremst den Abschwung

Das befürchtete Sommerloch im US-Tonträgerhandel bleibt vorerst aus. Seit zwei Wochen erholen sich die Verkaufszahlen ein wenig. In den aktuellen Charts profitieren davon vor allem Toby Keith und Fabolous.

Das befürchtete Sommerloch im US-Tonträgerhandel bleibt vorerst aus. Seit zwei Wochen erholen sich die Verkaufszahlen ein wenig. In den aktuellen Charts profitieren davon vor allem Toby Keith und Fabolous. Der Country-Star setzt sich mit „Big Dog Daddy“ an die Spitze. Das Album verkaufte in der ersten Woche nach Veröffentlichung 204.000 Exemplare. Der Rapper überquert mit 159.000 Verkäufen von „From Nothin‘ To Somethin'“ auf Rang zwei die Ziellinie. Dritter bleibt auch in der zweiten Woche Sir Paul McCartney mit nun 107.000 verkauften Kopien von „Memory Almost Full“.

Maroon 5 macht mit „It Won’t Be Soon Before Long“ einen Platz gut und verkauft dabei 87.000 Alben. Für T-Pain geht es indes runter von eins auf fünf. „Epiphany“ wollten nur noch 82.000 Fans kaufen. Eine Handvoll weniger waren es für „Minutes To Midnight“, was Linkin Park den Aufstieg auf Rang sechs ermöglicht. Rihanna muss nach 81.000 Verkäufen von „Good Girl Gone Bad“ in der zweiten Woche mit Position sieben vorliebnehmen.

Neuer Achter ist DJ Khaled, der von „We The Best“ auf Anhieb 79.000 Einheiten absetzen konnte. 1000 Stück weniger bescheren den Traveling Wilburys Platz neun. Die bei Rhino veröffentlichte Anthologie der Band um George Harrison, Jeff Lynne, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison enthält die zwei ursprünglichen Studioalben inklusive einiger Bonustitel und eine DVD.

Zehnte bleibt Amy Winehouse, die in der Woche bis zum 17. Juni 74.000 Kopien von „Back To Black“ verkaufen konnte. Für „Era Vulgaris“ von Queens Of The Stone Age reichte es nur zum Einstieg auf Platz 14 und die Benefizkopplung „Instant Karma: The Amnesty International Campaign To Save Darfur“ mit Coverversionen von John-Lennon-Songs steigt auf Position 15 ein.

Insgesamt verkauften US-Händler in der Berichtswoche 9,58 Mio. Alben. Das sind 9,5 Prozent mehr als in der Vorwoche und „nur“ noch 7,9 Prozent weniger als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Mit den 212,2 Mio. seit Jahresbeginn verkauften Alben beträgt das kumulierte Absatzminus derzeit 15,7 Prozent.

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