Die Sanctuary Group sieht sich mit einem weiteren Problem konfrontiert: Das in Los Angeles ansässige Label 5.1 hat eine Klage gegen das britische Unternehmen eingereicht und fordert Schadensersatz in Höhe von 50 Mio. Dollar (42,3 Mio. Euro). Laut einem Bericht der „Times“ wirft die 5.1 Label Group Sanctuary Vertragsbruch und Betrug vor, da je 140 bis 220 Alben von Künstlern wie Meat Loaf, Black Sabbath, Eric Clapton und Alison Moyet nicht wie vereinbart geliefert worden seien. Label 5.1 habe die Titel auf DualDiscs veröffentlichen wollen.
Ein Sanctuary-Sprecher wies die Vorwürfe jedoch entschieden zurück. „Aus Sicht von Sanctuary entbehrt die Klage jeglicher Grundlage, daher werden wir energisch gegen die ungerechtfertigten Vorwürfe vorgehen“, erklärte er. Der Rechtsstreit wurde einen Tag nach dem Rücktritt des Firmengründers Andy Taylor vom Posten des Chairman publik.





