Recorded & Publishing

US-Konzertgewerbe entdeckt Kreuzfahrtgeschäft

Was Universal Music und das Polydor-Label schon vor einigen Jahren erstmals auf dem Kreuzfahrtschiff Aida vorexerziert haben, soll in den USA bald zum Standard werden: Konzerte auf hoher See. Veranstalter und Musiker locken urlaubsreife Fans in die schwimmenden Säle.

Was Universal Music und das Polydor-Label schon vor einigen Jahren erstmals auf dem Kreuzfahrtschiff Aida vorexerziert haben, soll in den USA schon bald zum Standardprogramm im Live-Kalender werden: Konzerte auf hoher See. Veranstalter und Musiker locken urlaubsreife Fans immer öfter in die schwimmenden Konzertsäle in der Karibik.

Vorreiter ist dabei Marktführer Live Nation, der im Januar und Februar zwei Country-Superstars auf Kreuzfahrttourneen präsentiert. Zuerst wird Tim McGraw mehrmals auf einem Schiff des Reiseveranstalters Carnival Cruise Lines auftreten, danach übernimmt das Duo Brooks & Dunn die Bühne auf der Reise zu den Bahamas. Eine vergleichbare Kooperation hatte Live Nation zuvor schon mit der Carnival-Konkurrenzfirma Royal Caribbean und den Künstlern Kenny Chesney und Dave Matthews erprobt.

Offenbar mit Erfolg: Zwischen 900 und 2000 Dollar bezahlen Kreuzfahrer für ihre dreitägige, musikalische Rundreise inklusive Live-Shows. Neben den Country-Stars versuchen aktuell auch Bands wie Lynyrd Skynyrd, die Barenaked Ladies, Collective Soul oder Taj Mahal ihr Live-Glück auf einem Schiff in der Karibik.

Mehr zum Thema