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US-Kartellamt stimmt Merger von BMG und Concord zu

Nachdem am 12. Juni 2026 bereits das Bundeskartellamt in Deutschland grünes Licht für den Zusammenschluss der Bertelsmann-Tochter BMG und Concord gab, zogen nun laut einem Bericht von „Reuters“ auch die US-amerikanischen Kartellwächter nach. Auf Nachfrage von MusikWoche bestätigte BMG den Vorgang inzwischen.

Die internationale Nachrichtenagentur „Reuters“ bezieht sich auf eine Mitteilung von Bertelsmann, in der das deutsche Medienunternehmen die Genehmigung des Zusammenschlusses von BMG und Concord durch die beiden Kartellämter in Deutschland und den USA begrüßte.

Update, 10.00 Uhr: Auf Nachfrage von MusikWoche bestätigte BMG den Vorgang inzwischen. Bertelsmann begrüße „die Freigabe der geplanten Zusammenführung von BMG und Concord zu einem führenden Independent-Musikunternehmen durch das Bundeskartellamt und die US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden“, formulierte der Bertelsmann-Konzern demnach. Allerdings würden „noch weitere wettbewerbsrechtliche Genehmigungen in anderen Ländern“ ausstehen: „Bertelsmann erwartet den Abschluss der Transaktion unverändert im vierten Quartal 2026.“

Am 12. Juni 2026 gab bereits das deutsche Bundeskartellamt sein Go und begründete dies damit, dass das neue Unternehmen kleiner sei als die drei Majors Universal Music, Sony Music und Warner Music.

Bertelsmann selbst taxierte das neue Unternehmen auf einen Jahresumsatz von rund 2,2 Milliarden Dollar. Nach einer Transaktion in bar und Anteilen soll Bertelsmann 67 Prozent an der neu formierten Gesellschaft halten. Die Eigner von Concord übernehmen die verbleibenden 33 Prozent der Anteile und erhalten zudem eine einmalige Barzahlung in Höhe von 1,16 Milliarden Dollar. 

In seiner Meldung an „Reuters“ betont Bertelsmann allerdings, dass kartellrechtliche Prüfungen in weiteren Ländern noch ausstünden. Man sei jedoch zuversichtlich, die Transaktion im vierten Quartal des laufenden Jahres abschließen zu können.