Am 27. August hat eine Gruppe von 200 Internet-Radios eine Sammelklage gegen die RIAA beim Bezirksgericht in Nordkalifornien eingereicht. Die Betreiber werfen dem US-Branchenverband darin vor, seine Position zu nutzen, um kleine, kommerzielle Web-Radios zu eliminieren und so den Musikmarkt zu schädigen. Die Gruppe droht mit rechtlichen Schritten, seit der Kongress Lizenzgebühren für Internet-Radios ratifizierte. Ann Gabriel, Präsidentin der Webcaster Alliance, macht der Tonträgerindustrie schwere Vorwürfe: „Es ist an der Zeit, die RIAA dafür zu Verantwortung zu ziehen, dass sie eine ganze Industrie seit Jahren manipuliert, um das Wachstum von Independent Music zu ersticken und die Inhalte und Vertriebskanäle des Internets zu kontrollieren.“
US-Internetradios verklagen RIAA
Eine Gruppe von 200 Internet-Radios reichte eine Sammelklage gegen die RIAA beim Bezirksgericht in Nordkalifornien ein.





