Recorded & Publishing

US-Handel macht erneut minimales Plus

Der zaghafte Aufwärtstrend in den USA hält an. In der Woche vor dem inoffiziellen Beginn der Sommersaison setzte die Branche eine leicht höhere Zahl von Alben ab und verringerte damit das seit Jahresanfang angelaufene Minus.

Der zaghafte Aufwärtstrend in den USA hält an. In der Woche vor dem inoffiziellen Beginn der Sommersaison setzte die Branche eine leicht höhere Zahl von Alben ab und verringerte damit das seit Jahresanfang angelaufene Minus. Bis zum 29. Mai gingen bei den Tonträgerhändlern rund 0,4 Prozent mehr Alben als in der Woche zuvor über den Ladentisch. Insgesamt verkaufte das US-Biz 10,70 Mio. Alben – das ist zugleich ein Prozent mehr als in der Vergleichswoche des Jahres 2004.

Viele Amerikaner genossen letzte Woche ein verlängertes Wochenende: Der Memorial Day am 30. Mai war ein landesweiter Feiertag und läutete in vielen Bundesstaaten den Beginn der Sommerferien ein. Seit Jahresanfang verkaufte der Handel 228 Mio. Einheiten, vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum 8,15 Prozent mehr. Doch ersten Trends zufolge dürfte die Markterholung zumindest in dieser Woche eine Pause machen.

Die aktuellen Neuveröffentlichungen versprechen keine Sensationen, lediglich das neue Album von Oasis scheint sicher auf die Top Ten zuzusteuern. Beobachter rechnen sogar mit einer Rückkehr von Mariah Carey auf den Charts-Thron. Doch in KW 25 stehen mit den neuen Longplayern von Coldplay, White Stripes und Black Eyed Peas wieder Verkaufsschlager in den Regalen.

Mehr zum Thema