Recorded & Publishing

US-Händler stellen Forderungskatalog auf

Der US-Handelsverband NARM fordert eine verbesserte Ansprache der Kunden durch die Musikbranche. Unter anderem soll eine Kampagne den Wert der Musik in den Fokus rücken.

Die Mitglieder des US-Handelsverbands NARM forderten im Rahmen eines Arbeitsmeetings eine verbesserte Ansprache der Kunden durch die Musikbranche. Unter anderem soll eine PR-Kampagne den Wert der Musik in den Fokus rücken und somit helfen, die Verkäufe anzuschieben. Außerdem forderten die rund 80 Teilnehmer aus Handel und Großhandel sowie von Seiten der Vertriebe und Labels gemeinsame Anstrengungen der gesamten Branche, das Single-Format sowohl physisch als auch im digitalen Vertrieb zu stärken. Die Kunden sollten wissen, dass Singles käuflich zu erwerben sind. Zudem fordern die NARM-Mitglieder die Hersteller auf, der gesamten Handelslandschaft Lizenzen für die digitale Distribution einzuräumen. Die Teilnehmer erarbeiteten außerdem Forderungen nach einer konstanteren VÖ-Politik, einer verbesserten Vermarktung von Katalogtiteln und einer engeren Zusammenarbeit mit den Radiosendern. Schließlich soll eine Kundenbefragung im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung Daten zur Bedeutung von Anzeigen- und POS-Kampagnen sowie von Medienkooperationen ermitteln.