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US-Gesetz gegen Piraterie auf den Weg gebracht

Die Initiatoren des Gesetzes gegen Piraterie von Musik im Internet haben ihr Vorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt und werden es noch diese Woche in den US-Kongress einbringen.

Die Initiatoren des haben ihr Vorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt und werden es noch diese Woche in den US-Kongress einbringen. Wie der Abgeordnete Howard Berman dabei klarstellte, werde das Gesetz der Industrie nicht erlauben, Viren zu verbreiten, Files zu zerstören oder in persönliche User-Dateien einzugreifen. Vielmehr solle es künftig einfacher möglich sein, illegal verbreitete Musik- und Filmdateien unbrauchbar zu machen. Demnach darf die Industrie künftig legal nur solche Dateien mit hackerähnlichen Methoden ins Visier nehmen, die Copyright-geschütztes Material enthalten. Hierfür benötigen Plattenfirmen dann eine staatsanwaltschaftliche Erlaubnis. Zu Unrecht attackierte Nutzer können ab Schäden von mehr als 250 Dollar Schadenersatz beanspruchen. Aber bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes ist die Industrie nicht untätig: Zusätzlich zur Verbreitung von beziehungsweise in Tauschbörsen, soll die RIAA nach Presseberichten damit begonnen haben, File-Sharer zu identifizieren und diese persönlich oder über die einzelnen Dienste abzumahnen.