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US-Fachhandel leidet unter Umsatzminus

Das Halbjahresminus des US-amerikanischen Tonträgermarkts bekommt vor allem der Fachhandel zu spüren. In dieser Handelsschiene sind die Einbußen mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtmarkt. NTOs legen dagegen zu.

Das Halbjahresminus des US-amerikanischen Tonträgermarkts bekommt vor allem der Fachhandel zu spüren. In dieser Handelsschiene sind die Einbußen bei einem Minus von rund 20 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtmarkt: Während der unabhängige Fachhandel allein bei Albumverkäufen ein Minus von rund 20 Prozent ausweist, liegen die branchenweiten Rückgänge in diesem Segment bei 8,1 Prozent. Dagegen liegen Fachhandelsketten und die teils landesweit agierenden Elektromärkte, die bei den Alben zusammen auf einen Marktanteil von rund 50 Prozent kommen, mit minus neun Prozent etwa auf Brancheniveau liegen. Relativ gut davon kamen hingegen SB-Märkte mit einem Minus von knapp vier Prozent. Einzige Gewinner sind die Non-Traditional-Outlets mit Zuwächsen von fast vier Prozent. Zu dieser Sparte zählen in den Auswertungen der US-Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan auch Mailorder- und Online-Versender sowie Konzertverkäufe.

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