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US-Digitalgeschäft überschreitet Milliardengrenze

Die amerikanische Digitalmusikbranche setzte im letzten Jahr mehr als 1,07 Mrd. Dollar um. Ein Drittel dieser Einnahmen kamen über mobile Plattformen zustande. Bei den Plattenfirmen kamen am Ende 636 Mio. Dollar an.

Die amerikanische Digitalmusikbranche setzte im letzten Jahr 1,074 Mrd. Dollar mit dem Verkauf von Downloads, Musikabos, Streams und mobilen Anwendungen um. Der Löwenanteil der Umsätze geht auf das Downloadgeschäft, das 503,7 Mio. Dollar erwirtschaftete. 363,3 Mio. Dollar davon trug der Verkauf einzelner Songs bei, Albumdownloads brachten 135,7 Mio. Dollar in die Kassen der Onlinehändler.

Mit Musikvideofiles setzten die diversen Shops immerhin schon 3,7 Mio. Dollar um, und eine weitere Mio. kam durch den Verkauf an Downloadkiosks dazu. Mit Musikprodukten fürs Handy – Master-Klingeltöne, Ringbacks, Musikvideos, Fulltrack-Downloads, etc. – nahm die Branche 421,6 Mio. Dollar ein. Klingeltöne zählten nicht zu dieser Bilanz. Zusammen mit den 149,2 Mio. Dollar, die sie 1,3 Mio. Abonnenten von Subskriptionsdiensten wie Napster oder Rhapsody ausgaben, summiert sich das digitale Musikgeschäft der USA auf den Gesamtwert von über einer Mrd. Dollar – 9,1 Prozent aller Musikumsätze im Jahr 2005.

Gemessen an den Verkaufspreisen trug das Mobilgeschäft bereits 39 Prozent zum Gesamtkuchen bei, gemessen am Großhandelswert der digitalen Ware kommt der Mobilsektor erst auf 32 Prozent Umsatzanteil. Insgesamt setzten die Plattenfirmen in den USA Digitalware im Großhandelswert von 636 Mio. Dollar ab.

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