Recorded & Publishing

US-Digitalgeschäft soll bis 2011 ein Drittel der Umsätze liefern

Kaum liegen die 2006er-Bilanzen des Digitalgeschäfts vor, schon wagen die Marktforscher wieder optimistische Prognosen für nächsten fünf Jahre. Mit Downloads werde die US-Branche 2011 bereits 2,5 Milliarden Dollar umsetzen, meint Jupiter Research.

Kaum liegen die 2006er-Bilanzen des Digitalgeschäfts vor, schon wagen die Marktforscher wieder optimistische Prognosen für nächsten fünf Jahre. Mit Downloads werde die US-Branche 2011 bereits 2,5 Milliarden Dollar umsetzen, meint Jupiter Research.

Im eben zu Ende gegangenen Jahr waren es erst rund eine Milliarde Dollar. Während der Verkauf von Musikfiles in den nächsten fünf Jahren um jährlich knapp 20 Prozent zulegen wird, rechnen die Marktforscher für den Absatz von CDs mit einem jährlichen Rückgang von fünf Prozent. Am Ende des Jahres 2011 soll der Prognose zufolge das Digitalgeschäft einen Anteil von 22 Prozent am US-Gesamtmarkt erreichen – 2005 waren es erst sechs Prozent.

In diesen Zahlen sind obendrein noch keine Umsätze mit Musikverkäufen fürs Handy enthalten. Der Mobilfunk als Vertriebskanal soll bis 2011 laut Jupiter zwölf Prozent des Branchengeschäfts ausmachen. Damit entfielen dann auf trägerlose Formate gut ein Drittel aller Musikumsätze in den USA.

Außerdem rechnen die Marktforscher hoch, dass auch in fünf Jahren noch das Gros der Downloadumsätze aus Einzelverkäufen stammen wird. Im letzten Jahr waren es in den USA demnach 808 Millionen Dollar – bis 2011 sollen es 1,7 Milliarden Dollar werden. Die Aboumsätze sieht Jupiter im gleichen Zeitraum von zuletzt 188 Millionen auf 745 Millionen Dollar anwachsen.

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