Sechs Neueinsteiger bestimmen das Charts-Geschehen in den amerikanischen Top Ten. Das Rennen um die Spitze macht dabei die Rockband Godsmack. Mit 211.000 verkauften Einheiten des Albums „IV“ landet die Formation bereits zum zweiten Mal auf Position eins.
Rang zwei geht an Taking Back Sunday, deren „Louder Now“ in der ersten Woche 158.000 Mal verkauft wurde. Dritter ist Bruce Springsteen mit 149.000 Kopien von „We Shall Overcome – The Seeger Sessions“ vor R&B-Sänger Avant mit 123.000 Exemplaren von „Director“. Und Rihanna kann ihr zweites Album „A Girl Like Me“ nach 115.000 Verkäufen an fünfter Stelle in die Charts einführen.
Der erste „ältere“ Titel in der Hitliste ist „Me And My Gang“ von den Rascal Flatts, die nach drei Wochen an der Spitze nur noch 111.000 Einheiten für Platz sechs absetzen konnten. Rang sieben geht an den Soundtrack von Disneys „High School Musical“ nach weiteren 106.000 verkauften CDs. An achter Stelle findet sich die Hitkopplung „Now! 21“ wieder, für die 98.500 Kunden Geld ausgaben.
Sechster Neuzugang in den Top Ten sind die Goo Goo Dolls, die für „Let Love In“ auf Anhieb 83.000 zahlende Fans fanden. Und ein Comeback in der Spitzengruppe gelingt Andrea Bocelli auf Platz zehn. Der Italiener trat in der vergangenen Woche bei „American Idol“ auf, was seinem Album „Amore“ zu einer Verdreifachung der Verkaufszahlen verhalf – Sony BMG setzte von der CD weitere 74.000 Kopien ab.
Insgesamt lief es in der Woche bis zum 30. April wieder etwas besser für den US-Handel. Zusammen wurden 9,51 Mio. Alben verkauft – 4,1 Prozent mehr als in der Woche davor, aber eben auch zehn Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2005. Seit Jahresanfang setzte die US-Branche über den Tonträgerhandel 182 Mio. Alben ab. Damit liegen die Verkaufszahlen nach dem ersten Jahresdrittel um rund zwei Prozent unter dem Vorjahreswert.






