Recorded & Publishing

US-Charts: Rascal Flatts behalten die Nase vorn

Es bleibt vorerst dabei: Ohne Country keine Marktbelebung in den USA. In dieser Woche sorgen gleich drei Protagonisten des Genres für gute Verkaufszahlen. Und die Rascal Flatts können dabei ihren Führungsanspruch behaupten.

Es bleibt vorerst dabei: Ohne Country keine Marktbelebung in den USA. In dieser Woche sorgen gleich drei Protagonisten des Genres für gute Verkaufszahlen. Und die Rascal Flatts können dabei ihren Führungsanspruch behaupten. Ihr Album „Me And My Gang“ setzte in der zweiten Woche am Markt knapp 345.000 Einheiten ab und bleibt damit auf Rang eins. Platz zwei geht an Toby Keith, der von „White Trash With Money“ in der ersten Woche 330.000 Kopien verkaufen konnte.

Dies ist das erste Album, das Keith auf seinem eigenen Label Show Dog veröffentlicht. Davor war er über mehrere Jahre an Universal und DreamWorks gebunden – eine Geschäftsbeziehung, die der Musiker im Herbst 2005 mit einigem Medienrummel beendet hatte. Auf Position drei findet sich die Hitkopplung „Now! 21“ nach 293.000 Verkäufen wieder. Der Soundtrack zu Disneys „High School Musical“ legt bei den Absatzzahlen weiter zu und belegt mit nun 256.000 CDs in der letzten Woche Platz vier. 136.000 Exemplare von „King“ befördern T.I. an die fünfte Stelle, wo er rund 20.000 Einheiten vor LL Cool J bleibt, der mit „Todd Smith“ das achte Top-Ten-Album seiner Karriere verbuchen kann.

Ebenfalls um die 116.000 CDs, aber eben die entscheidende Handvoll weniger als LL Cool J, verkaufte Tim McGraw von seinen „Greatest Hits Vol. 2 – Reflected“ und sichert sich damit Rang sieben. Achte ist Pink nach 90.000 Verkäufen von „I’m Not Dead“. Tausend Stück weniger setzte Daniel Powter in der ersten Woche nach VÖ von seinem Debütalbum ab und bleibt damit vor James Blunt, dessen „Back To Bedlam“ mit 83.000 verkauften Exemplaren Rang zehn belegt.

Mit 11,8 Mio. verkauften Alben in der Woche bis Ostern bleibt die US-Branche auf Wachstumskurs. Die aktuellen Verkaufszahlen liegen sechs Prozent über denen der Vorwoche und sogar 20 Prozent über denen aus dem Vergleichszeitraum des Jahres 2005. Die seit Jahresbeginn verkauften 163,4 Mio. Alben bedeuten nun nur noch ein kumuliertes Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr zum Thema