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US-Charts: Rapper Rick Ross führt

Eine Handvoll Neueinsteiger in den Top Ten verpasst dem US-Markt ein wenig frischen Wind. Die Spitzenposition übernimmt dabei ein Rapper aus Florida.

Eine Handvoll Neueinsteiger in den Top Ten verpasst dem US-Markt ein wenig frischen Wind. Die Spitzenposition übernimmt dabei ein Rapper aus Florida. Rick Ross verkaufte in der Woche bis zum 13. August 187.000 Kopien seines Debütalbums „Port Of Miami“ und bleibt damit klar vor der Band Breaking Benjamin, die sich mit 125.000 verkauften Exemplaren von „Phobia“ auf Rang zwei platziert. Das bedeutet für die Hitkopplung „Now! 22“ nach weiteren 104.000 Verkäufen nur noch die dritte Stelle.

Knapp dahinter – mit nur 4000 CDs weniger in der vergangenen Woche – steigt die R&B-Newcomerin Cassie mit ihrem gleichnamigen Debüt auf vier in die US-Charts ein. Deutlich weniger, doch mit 62.000 Einheiten so viel wie seit zwölf Jahren nicht mehr, verkaufte Slayer. „Christ Illusion“ beschert den Metal-Helden auf Platz fünf die beste amerikanische Chartsnotierung in der Bandgeschichte. 59.000 Exemplare reichen dem Soundtrack zum Film „Step Up“ für den Einstieg an sechster Stelle. Auf der CD finden sich u.a. Songs von Sean Paul, Kelis, Ciara und Chris Brown. Der Tanzfilm kommt am 5. Oktober auch in deutsche Kinos.

Für die Kinder-CD „Kidz Bop 10“ bleibt damit nach 56.000 Verkäufen nur noch Rang sieben und „St. Elsewhere“ von Gnarls Barkley belegt mit weiteren 54.000 abgesetzten Einheiten Position acht. DMX – vor einer Woche noch an zweiter Stelle – kann sich mit 47.000 Kopien von „Year Of The Dog … Again“ gerade noch auf die neunte Position retten, wo er hauchdünn vor Nickelback bleibt, die von „All The Right Reasons“ fast ebenso viele CDs verkaufen konnten.

Insgesamt setzte der Handel im letzten Berichtszeitraum 9,35 Mio. Alben ab – gut zwei Prozent mehr als in der Woche davor und zugleich rund acht Prozent weniger als in der Vergleichswoche des letzten Jahres. Mit nunmehr 325,45 Mio. verkauften Alben seit Jahresbeginn hinkt der US-Tonträgerhandel den Zahlen aus dem Jahr 2005 um etwa sechs Prozent hinterher.

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