In der dritten Woche des Jahres konnte der US-Handel seine Verkaufszahlen stabil halten, doch kein einziges Album erreichte sechsstellige Verkäufe. Da schaut die Branche gebannt nach Großbritannien, wo die Arctic Monkeys mit 118.501 Exemplaren allein am ersten Verkaufstag für beeindruckende Zahlen sorgen. Der Januar war traditionell noch nie mit exzellenten Verkaufszahlen verwöhnt, doch die aktuellen Absatzwerte in den USA stimmen besonders dann nachdenklich, wenn die britische Branche dem Trend so gewaltig trotzt.
Die Top Ten der USA setzten in der Woche bis zum 22. Januar gemeinsam 617.000 Alben ab. Insgesamt waren es 9,5 Mio. Einheiten – ein Prozent mehr als in der Vorwoche und ein Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2005. Damals legte jedoch Rapper The Game mit „The Documentary“ gerade eine ungewöhnlich gute Erstverkaufswoche mit 587.000 CDs hin. Seit Jahresbeginn verkauften die US-Händler 30,3 Mio. Alben. Das sind immerhin 1,6 Prozent mehr als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Die Hoffnungen liegen nun auf dem neuen Album von Il Divo, das ersten Trends zufolge rund 130.000 Exemplare in der ersten Woche verkaufen wird.





