Recorded & Publishing

US-Absatzplus sorgt für gespaltenes Echo

Dank steigender US-Albumabsätze rechnet Vivendi-Boss Jean-Bernard Lévy mit dem baldigen Turnaround im Musikgeschäft. Doch die Marktforscher von BigChampagne warnen vor voreiliger Euphorie.

2011 verbucht das Musikgeschäft in den USA laut Nielsen SoundScan dank steigernder Albumverkäufe ein Absatzplus. 255 Millionen Alben erwarben amerikanische Kunden bisher im laufenden Jahr, das sind drei Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Erstmals seit 2004 ist damit wieder ein Aufwärtstrend spürbar. 2010 stand der Zähler bei 247 Millionen Transaktionen, was im Vorjahresvergleich einem Minus von 13 Prozent entsprach. Vor allem die 4,3 Millionen US-Verkäufe von Adeles „21“ und Lady GaGas „Born This Way“ (1,9 Millionen abgesetzte Einheiten) hätten zu diesem Absatzplus beigetragen. „In diesem Jahr sehen wir eine klare Trendwende im Musikgeschäft“, betonte Vivendi-CEO Jean-Bernard Lévy, dessen Konzern auch den Marktführer Universal Music und seit neuestem EMI Music beheimatet, gegenüber „Business Week“. „Wir wollen nicht voreilig den Sieg erklären, aber die Musikwirtschaft könnte sich an einem Wendepunkt befinden“.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden