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Unrechtsbewusstsein bei Online-Nutzern nimmt zu

Die Musikindustrie steht mit ihrer Internetstrategie vor einem Wendepunkt – diese Schlussfolgerung zieht die IFPI in ihrem Online Music Report 2004.

Die Musikindustrie steht mit ihrer Internetstrategie vor einem Wendepunkt – diese Schlussfolgerung zieht die IFPI in ihrem Online Music Report 2004. Die wachsende Zahl legaler Onlinemusikdienste und die internationalen Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Internetpiraterie werden 2004 zum ersten Mal zu „einer substanziellen Konsumentenwanderung von den unautorisierten freien Angeboten zu den legitimierten Alternativen der Industrie“ führen, prognostiziert IFPI-Chairman und CEO Jay Berman. Dabei verzeichnet der Report vor allem in Deutschland ein wachsendes Unrechtsbewusstsein bezüglich der Illegalität von Tauschbörsen. „Die Anbieter haben sehr wohl ein Unrechtsbewusstsein, sie glauben nur, dass sie mit illegalen Angeboten nicht erwischt werden können. Dies ist jedoch ein Irrtum“, erklärt der deutsche Verbändechef Gerd Gebhardt hierzu: „Wer jetzt nicht die Finger von Tauschbörsen lässt, muss mit Folgen rechnen.“

Ein ausführliches Feature zum IFPI Online Music Report 2004 finden Sie .